Im Wort Hingabe verbirgt sich mein Name: Inga.
H-inga_BE war viele Jahre der Name meines Blogs für Poesie und künstlerische Reflexion. Heute steht er für eine Haltung, die mein Schreiben, meine Forschung und meine Kunst verbindet: die Bereitschaft, sich auf Menschen, Geschichten und die Welt einzulassen.
Ich bin promovierte Kulturanthropologin, Autorin und bildende Künstlerin. Geboren und aufgewachsen in Berlin, führten mich Studium und Feldforschungen nach Brasilien, wo ich mich erstmals intensiv mit afrobrasilianischen Religionen, Erinnerungskultur und spirituellen Wissensformen beschäftigte.
Nach meinem Studium der Ethnologie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin sowie Studien- und Forschungsaufenthalten an Universitäten in Salvador da Bahia, São Paulo und Recife in Pernambuco arbeitete ich als Kunsthistorikerin am Jüdischen Museum Berlin. Von 2014 bis 2020 war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und lehrte später an der Humboldt-Universität und der Universität Münster.
2022 wurde ich mit meiner Arbeit ‚Trauma als Wissensarchiv‘ über Erinnerungspraxis in der zeitgenössischen Umbanda mit summa cum laude promoviert.
Meine Forschung bewegt sich an den Schnittstellen von Spiritualität, Erinnerungspraxis, Sinneswahrnehmung, materieller Religion und Disability Studies. Neben meiner wissenschaftlichen Arbeit bin ich seit vielen Jahren als Medium in verschiedenen Häusern der Umbanda tätig.
Meine künstlerische Arbeit umfasst Malerei, Installationen und künstlerische Forschung mit einem figurativen und mythologischen Schwerpunkt. Über viele Jahre hatte ich ein Atelier im Atelierhaus Sigmaringer1art des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlin.
Ich lebe und arbeite in Berlin.